Nach einigem Hin-und-Her steht jetzt mit Adhocracy ein Tool für die Beteiligung der Netzgemeinde an der Internet-Enquetekommision des Bundestages zur Verfügung:
http://enquetebeteiligung.de/ (danke an RA Sebastian Dosch für den Hinweis)
Die Installation als “18. Sachverständiger” in einer Enquetekommission verspricht nicht, dass man dort großen Einfluß gewinnen kann – aber es ist ein interessanter Testlauf für die direktere Beteiligung der Netzpolitik im politischen Alltag. Deswegen ist es wichtig, dass ein breites Spektrum sich beteiligt und zu einem guten Ergebnis führt. Ich finde, dass auch die nicht-Netizens sich dort beteiligen sollten, schließlich kann niemand sagen, dass ihn Netzpolitik nix angeht:
Prinzipiell dafür, aber wenn es darum geht, diese Seite in der Zeitung oder im Fernsehen zu bewerben, bin ich absolut dagegen. Fast jeder, der sich mit Netzpolitik einigermaßen auseinandersetzt, wird über die einschlägigen Blogs bereits von Adhocracy und der Enquete gehört haben. Man möge mir die etwas härtere Formulierung verzeihen, aber ausschließliche Zeitungsleser, Fernsehgucker und Internetausdrucker sind nun wirklich nicht die Zielgruppe dieser Veranstaltung hier.
Simon Hirscher unter https://demokratie.enquetebeteiligung.de/proposal/310-Transparenz_bewerben#c1210

