Markenfälschungen sind für die Hersteller ein Problem. Leider hält sich nicht jeder an den Leitsatz “Fälschung geht gar nicht – entweder echt oder man verzichtet“. Sicherlich sind es gerade die “alternativen Distributionswege”, die dafür besonders anfällig sind, aber muss das sein:
Reicht das Markenrecht bis in die Kleiderkammer? Ein Testkäufer stieß in einem Second-Hand-Laden des Roten Kreuzes auf eine gefälschte Louis-Vuitton-Handtasche. Das Luxus-Label forderte eine Unterlassungserklärung und die entstandenen Anwaltskosten von der Hilfsorganisation – und lenkte nun ein.
Quelle: SPIEGEL ONLINE
Markenware zu einem billigen Preis für die Leute anzubieten, die sich das Original nicht leisten können/wollen ist übrigens üblich. Der Volkswirt spricht von Preisdifferenzierung, der Shopping-Experte von Outlet, Fabrikverkauf oder 1b-Ware. Für den Käufer ist die Ware eindeutig gekennzeichnet (damit keiner kauft, der sich das Original leisten kann/will), aber im Alltag nicht unbedingt als solche erkennbar…

