DRK

Narkoseparty

Fünf Rettungsassistenten und zwei Rettungssanitäterinnen gehörten zum harten Kern der so genannten „Narkosepartys“. In Privatwohnungen hatten sie zwischen 1998 und 2002 an freiwilligen „Teilnehmern“ die Wirkungen von Propofol erkundet. Das bizarre Ritual wurde per Videoaufnahme dokumentiert. Für Notfälle wurde Sauerstoff und ein Defibrillator vorgehalten.

via4800 Euro Strafe für Narkoseparty : rettungsdienst.de.

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Rechtlich sehe ich das das Problem bei der – unwirksamen – Einwilligung. Fachlich halte ich es für unverantwortlich, ein Narkosemittel ohne Arzt zu verabreichen. Auch mit Sauerstoff und Defi kann ein RA/RS nicht jede Komplikation in den Griff bekommen.

Update: Die Antwort auf die juristische Frage ist hier zu finden

Nach deutschen Strafrecht kann der Partyteilnehmer, der sich freiwillig eine Spritze mit Propofol geben lässt, gemäß § 228 StGB nicht in die gefährliche Körperverletzung einwilligen, da seine Einwilligung nach dem Verständnis deutscher Gerichte gegen die guten Sitten verstößt.

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Bundeswehr tarnt Rot-Kreuz-Emblem

Mir hat mal ein Hauptfeldwebel d.R. erzählt, dass er sich als Sanitäter zuerst   das Rote Kreuz (Schutzzeichen) runterreissen würde – ist besser als eine Zielscheibe. Inzwischen ist dieser Verfall der Sitten = Nichtbeachtung des humanitären Völkerrechts scheinbar Usus:

Sanitätseinheiten und deren Fahrzeuge des deutschen Isaf-Kontingentes sind wiederholt von Taliban-Kämpfern in Afghanistan gezielt angegriffen worden, obwohl diese eindeutig durch ein rotes Kreuz als solche gekennzeichnet waren.

viaBundeswehr tarnt Rot-Kreuz-Emblem

Hintergrund ist diese Anfrage:  http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/011/1701114.pdf; Wer mehr zu den Genfer Konventionen lesen möchte wird bei den Science-Blogs fündig

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Einer meiner ultimativen Schreckensvisionen

war bei irgendeiner DRK-Versanstaltung umzukippen. Hintergrund ist, dass ich die Vorgänge kenne, die Leute, genau weiss wem ich lieber nicht in die Hände falle möchte und vieles mehr. Diese Vision wurde bekräftigt von einem Bericht, wie ein DRK-Kreisgeschäftsführer bei einer Tagung im eigenen Haus einen Herzinfarkt hatte. Einer der Ersthelfer (Rettungsassistent) erzählte darüber sinngemäß:

Entweder hat er ein Problem vernünftiges Personal zu bekommen – oder die sind alle ziemlich böse auf Ihn

Warum mir das gerade in diesen Tagen einfällt? Harry Wörz wurde freigesprochen – ein Mann dessen Geschichte in einer Reportage über Justizirrtümer sehr plastisch erzählt wurde. Einer der Zeigte, dass Kollegen nicht objektiv sind, wenn es um das schwere Schicksal von Kollegen geht.

Und ein Fall der zeigt warum Habgier eine Todsünde ist…

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