DRK

Fair oder nicht?

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Ferienzeit sollte auch Blutspendezeit sein

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Gemeinnützig oder staatliche Aufgabe

Wenn der Staat jemanden findet, der seine Aufgabe wahrnimmt und er das ganze lediglich “fördern” muss, ist das ja eine ganz wunderbare Sache. Es gibt Ehrenamtliche (noch billiger als Beamte), die die Aufgabe wahrnehmen. Meist sammeln die sogar Spenden (“billiger” als Steuergeld). Für den Verein, der die Aufgabe übernimmt lohnt es sich meistens auch. Er erfüllt sein Ziel, hat mit staatlichen Zuschüssen eine Finanzierungsgrundlage und meist ein imageträchtiges Tätigkeitsfeld. Ersteren Punkt scheint eine Rotkreuz-Gliederung etwas vergessen zu haben:

Auch Reparaturen müssten die Organisationen derzeit selbst bezahlen. Allerdings mit dem Wissen, dass die Autos jederzeit abgezogen werden könnten. „Katastrophen- und Zivilschutz sind staatliche Aufgaben“, stellt Christian Klimpel auf Stur. Ihm geht es ums Prinzip. Das DRK könne von den anvertrauten Spendengeldern nicht die Kosten für den Katastrophenschutz zahlen. Er fordert alle Entscheidungsträger auf, Gelder für die Hauptuntersuchung freizugeben, um diesen Missstand zu bereinigen.viaDRK Altena hat Fahrzeuge für Katastrophenschutz stillgelegt – Altena – DerWesten.

Klar ist Katastrophenschutz eine staatliche Aufgabe. Selbstverständlich darf sich der Staat da nicht vornehm zurückziehen und auf dem Standpunkt stehen “das DRK wird’s schon richten”. Nur sollte Herr Klimpel mal auf seine eigene Homepage schauen. Dort wird über Einsätze der Schnelleinsatzgruppe und der Einsatzeinheit berichtet. Das ist (auch) Spendenwerbung. Die meisten Spender denken beim DRK an die Blaulichtfraktion und spenden gerade um dieses in ihrer Region zu fördern.

Und nur ganz nebenbei: Bei den Spenden verzichtet der Staat auf einen Teil seiner Steuereinnahmen, d.h. jeder Spendeneuro kommt bis zu einem Drittel indirekt aus dem Staatssäckel.

In einem Punkt kann mir vielleicht jemand eine Quelle liefern: ich dachte mal gelesen zu haben, das der ADAC für die Pannenhilfe einen staatlichen Zuschuss erhält. Beim Googeln nach einer Fundstelle bin ich nur auf eine Quelle gestoßen, das er keine Zuschüsse erhält?

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Nikolaus

Die Vorweihnachtszeit hat begonnen:

LS: “xx.83.x Einsatzort xyz, Bereitstellung Feuer, Schornsteinbrand in einem Einfamilienhaus.”

RTW: Da ist wohl der Nikolaus im Schornstein hängen geblieben.”

viaBest of BOS Funk.

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124 124

Bitte nicht in das Handy eingeben! Wurde im ZDF gesagt, als gefragt wurde, was sich hinter dieser leicht zu merkenden Telefonnummer verbirgt. Das Ergebnis:

Hunderte neugierige und ratewütige Fernsehzuschauer indes blockierten durch Testanrufe in der SEENOTLEITUNG die Telefonleitungen bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstag, [...]

Damit war eine reibungslose Abwicklung der Notfall-Kommunikation des deutschen Seenotrettungsdienstes auf diesem Weg nicht mehr gewährleistet. Nicht auszudenken wäre es, wenn diese Störung während eines Seenotfalls eingetreten wäre.

Die Mobiltelefon-Kurzwahl 124 124, die von Netzbetreibern in Absprache mit der DGzRS eingerichtet wurde, ist als Seenot- Alarmruf bekannt und kann ausschließlich im unmittelbaren Küstenbereich von Nord- und Ostsee genutzt werden. Ungeachtet dieses alternativen Alarmierungsweges weist die DGzRS darauf hin, dass eine UKW-Seefunkanlage immer noch das verlässlichste Mittel ist. UKW-Notrufe auf Kanal 16 können von Bord der Seenotrettungseinheiten gepeilt werden, um einen Standort zu ermitteln und schnellstmöglich Hilfe auf den Weg zu bringen.

Das ZDF versprach, zukünftig aus Sicherheitsgründen auf derartige Quizfragen zu verzichten.

Quelle: Helferportal

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Bewaffneter Polizist – in nur 11 Tagen

Bewaffneter Polizist – in nur 11 Tagen

Der SWR hat über eine etwas andere Freizeitgestaltung berichtet:

Als Voraussetzung für den Dienst mit der Waffe reichen ein polizeiliches Führungszeugnis und die Teilnahme an einer zweiwöchigen Ausbildung – von den Grundlagen der Personen-kontrolle bis zum Schießtraining. So schnell werden in Baden-Württemberg aus ganz normalen Bürgern Polizisten. Eine bundesweit einmalige Sonderbestimmung im Landes-Polizeigesetz aus der Zeit des Kalten Krieges macht es möglich. Mittlerweile sind mehr als eintausend sogenannte Polizei-freiwillige unterwegs. Für die Landesregierung stellen sie eine willkommene Verstärkung der hauptberuflichen Beamten dar.

Quelle: SWR-Schlaglicht

Gut fand ich den ersten Lehrsatz der Schusswaffenausbildung “Den Schuss, der den Lauf verlassen habt,  holt ihr nicht mehr zurück“.

Abgesehen von der Dienstwaffe haben die Freiwilligen die Rechtsstellung eines normalen Polizeivollzugsbeamten. Das Fazit der Reportage – und der anderen Berichte – ist recht eindeutig: Die Freiwilligen können einen Polizisten nicht ersetzen. Da es von ihnen aber zu wenige gibt ist es besser, einen Freiwilligen im Tandem mit einem Berufspolizisten auf der Straße zu haben als Niemanden.

Laut Wikipedia findet sich etwas Ähnliches  auch in Hessen, Bayern und Sachsen, nur gibt es dort eine deutlichere Abgrenzung zu der regulären Polizei.

Übrigens, wer etwas Gutes für die Gemeinschaft tun will muss sich dafür nicht anpöbeln und  evtl. verprügeln lassen. Es gibt auch noch das Deutsche Rote Kreuz, die Tafeln, die Kirche und viele andere Organisationen, die händeringend nach Ehrenamtlichen suchen…

Polizist mit Ausrüstung

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Hübsches zum Wochenende

Rippenspreizer – Cartoongalerien.

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Markenfälschung von Louis Vuitton

Markenfälschungen sind für die Hersteller ein Problem. Leider hält sich nicht jeder an den Leitsatz “Fälschung geht gar nicht – entweder echt oder man verzichtet“. Sicherlich sind es gerade die “alternativen Distributionswege”, die dafür besonders anfällig sind, aber muss das sein:

Reicht das Markenrecht bis in die Kleiderkammer? Ein Testkäufer stieß in einem Second-Hand-Laden des Roten Kreuzes auf eine gefälschte Louis-Vuitton-Handtasche. Das Luxus-Label forderte eine Unterlassungserklärung und die entstandenen Anwaltskosten von der Hilfsorganisation – und lenkte nun ein.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Markenware zu einem billigen Preis für die Leute anzubieten, die sich das Original nicht leisten können/wollen ist übrigens üblich. Der Volkswirt spricht von Preisdifferenzierung, der Shopping-Experte von Outlet, Fabrikverkauf oder 1b-Ware. Für den Käufer ist die Ware eindeutig gekennzeichnet (damit keiner kauft, der sich das Original leisten kann/will), aber im Alltag nicht unbedingt als solche erkennbar…

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Wozu Gesundheitsmanagement

Wozu Gesundheitsmanagement

robert kneschke - fotolia.com

Eine beliebte Frage – wozu soll man Gesundheitsmanagement machen? Wohlfühlkurse auf Kosten des Arbeitgebers in der Krise? Lohnt sich das überhaupt für die Firma? Die Mitarbeiter sollen produzieren und es sich nicht gutgehen lassen – dafür gibt es doch Erholungsurlaub!

Solchen Vorurteilen begegnet mal leider häufig. Das Land Baden-Württemberg hat eine eindeutige Entscheidung getroffen (die sechs Millionen Euro sind mit der größte Betrag, der im Rahmen der Dienstrechtsreform locker gemacht wird):

„Demografische und finanzpolitische Erwägungen machen die Anhebung der Pensionsaltersgrenzen und ein Anreizsystem für mehr freiwillige Weiterarbeit unabdingbar. Zugleich will die Landesregierung aber die berufliche Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Dauer erhalten und investiert gezielt in ihre Gesundheit. Ab dem Jahr 2011 stellen wir für das Gesundheitsmanagement zusätzliche sechs Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung“, betonten Sozialministerin Dr. Monika Stolz und Finanzminister Stächele.

Mit dem vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren erarbeiteten Orientierungsrahmen für ein Gesundheitsmanagement in der Landesverwaltung „möchten wir Wege aufzeigen, wie Gesundheitsprävention für die Bediensteten nachhaltig betrieben werden kann“, erläuterte Stolz. Empfohlen werde ein nachhaltiges Verfahren zur Institutionalisierung und Verstetigung der Gesundheitsförderung. Inhaltlich sollen mit Blick auf die unterschiedlichen Arbeitswelten in den Landeseinrichtungen keine starren Vorgaben gemacht werden. „Vielmehr ist es erforderlich, dass die jeweiligen Ressorts passgenaue Angebote z. B. für die Polizei, Lehrberufe oder Verwaltungstätigkeiten schaffen“, bekräftigte Stolz.

viaLandesportal Baden-Württemberg: Entwurf eines Dienstrechtsreformgesetzes vorgelegt.

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Gefahrenabwer – Polizei und nichtpolizeilich

Ich habe eine schöne Geschichte gehört:

“Ein Körper treibt den Fluss hinab. Ein Mann zieht diesen aus dem Wasser – versucht eine Reanimation – nichts hilft, Exitus. Wenige Minuten später schwimmt ein weiterer lebloser Körper vorbei. Ein Polizist steht auf der Brücke und schaut zu – nach der zweiten Leiche macht er sich ans Gehen. Der Mann herrscht ihn an, warum er ihm nicht hilft. Der Polizist antwortet “Ich schnappe mir jetzt den Typen, der Leichen in den Fluss wirft”.

Ich selbst bleibe jedoch lieber beim Leichen rausfischen. Es gibt auch Katastrophen, die ohne kriminelle Energie einfach passieren/ein Attentäter geht immer durch’s Netz und dann ist man froh um die Sanitäter, die dann helfen.

Auf den Seitenhieb zu den Strafverteidigern und Ihrer Rolle in diesem Modell verzichte ich jetzt einfach…

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