Allgemein

Dinge die man nicht tun sollte

Ohne Worte:

Zur Begründung führte er aus, es bestehe der dringende Verdacht, dass der Kläger in mindestens sieben Fällen Überweisungen von seinem Dienstkonto an verschiedene Gläubiger dokumentiert, tatsächlich jedoch durch Manipulation die angeblich an die Gläubiger überwiesenen Beträge auf sein Privatkonto umgeleitet habe.

[...]

Zur Begründung wurde ausgeführt, der Kläger sei dringend verdächtig, als Gerichtsvollzieher in mehreren Fällen Gelder von Schuldnern eingezogen, auf eigene Konten überwiesen und die Umleitung der Gelder durch eine geschickte Manipulation von Überweisungslisten und sonstigen Begleitdokumenten kaschiert zu haben. Er habe mit einer erheblichen kriminellen Energie die spezifischen Zahlungswege und Nachweisverfahren des Gerichtsvollzieherdienstes ausgenutzt und sich dadurch strafbar gemacht.

viaUrteil der 13. Kammer vom 1.4.2010 - DL 13 K 1892/09 -.

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Befristete Arbeitsverhältnisse und der öffentliche Dienst

Ich habe schon einmal die Vermutung geäußert, dass auch besonderer Kündigungsschutz umgangen wird – und je stärker der Arbeitnehmer geschützt ist, desto stärker ist der Druck, Umgehungslösungen zu finden. Eine davon ist sicher Mobbing in jedweder Form – dann geht der Mitarbeiter freiwillig. Oder es beginnt die beschriebene Suche nach Gründen für eine außerordentliche Kündigung.

Der öffentliche Dienst hat traditionell einen starken Kündigungsschutz – wer die Probezeit übersteht bleibt bis zur Rente. Das hat sicher nicht (nur) mit den Tarifverträgen, sondern auch mit Strukturen zu tun. Aber auch hier findet sich eine Umgehungslösung:

Die Analysen des Mikrozensus 2008 zeigen auch, dass befristete Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst im Vergleich zur Privatwirtschaft besonders weit verbreitet sind. In der Altersstufe der 25- bis unter 30-Jährigen sind über die Hälfte der Männer und mehr als ein Drittel der Frauen in befristeten Arbeitsverhältnissen. Bei den 30- bis 35-jährigen Männern sind es immer noch knapp ein Drittel und bei den Frauen ein Viertel. Grundsätzlich bietet der öffentliche Dienst zwar eine höhere Arbeitsplatzsicherheit als die Privatwirtschaft, gerade für Berufseinsteiger ist dies häufig jedoch nicht der Fall.

Im öffentlichen Dienst ist – nach dem IAB Betriebspanel für das 1. Halbjahr 2006 – bei Neueinstellungen die Befristung die Regel. 67 % der Neueinstellungen erfolgen im öffentlichen Dienst befristet. Nur im Bereich der sozialen Dienstleistungen sind befristete Neueinstellungen mit 64 % ähnlich häufig. Im Produzierenden Gewerbe liegt der Anteil bei 40 %. Im Dienstleistungssektor (ohne soziale Dienstleistungen) zwischen 38 % und 35 %. Die Übernahmequoten aus befristeter Beschäftigung sind im öffentlichen Dienst mit 24 % ebenfalls sehr gering. Im Produzierenden Gewerbe kann ein befristet Beschäftigter zum Beispiel zu 59 % mit einer Übernahme rechnen. Vgl. IAB-Forum 1/2008.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Mein persönliches Fazit dazu: der bessere Schutz (insbesondere für die Mitarbeiter, die schon länger dabei sind) führt zu einer Verschlechterung der Bedingungen (insbesondere für Neueinsteiger). Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es kein Spaß ist, befristet beschäftigt zu sein. Eine Studie belegt das sogar:

Ihre Zeit ist abgelaufen: Sie können gehen!

Das sind Worte, an die befristet beschäftigte Arbeitnehmer mit Schrecken denken. Focus online berichtet, dass sich nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung mehr als die Hälfte der befristet beschäftigten Arbeitnehmer psychisch unter Druck gesetzt fühlen. Die Unsicherheit über die Zukunft des Arbeitsverhältnisses zehrt an ihren Nerven.

Quelle: Betriebsrat Blog | ifb – Institut zur Fortbildung von Betriebsräten.

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Gefahrenabwer – Polizei und nichtpolizeilich

Ich habe eine schöne Geschichte gehört:

“Ein Körper treibt den Fluss hinab. Ein Mann zieht diesen aus dem Wasser – versucht eine Reanimation – nichts hilft, Exitus. Wenige Minuten später schwimmt ein weiterer lebloser Körper vorbei. Ein Polizist steht auf der Brücke und schaut zu – nach der zweiten Leiche macht er sich ans Gehen. Der Mann herrscht ihn an, warum er ihm nicht hilft. Der Polizist antwortet “Ich schnappe mir jetzt den Typen, der Leichen in den Fluss wirft”.

Ich selbst bleibe jedoch lieber beim Leichen rausfischen. Es gibt auch Katastrophen, die ohne kriminelle Energie einfach passieren/ein Attentäter geht immer durch’s Netz und dann ist man froh um die Sanitäter, die dann helfen.

Auf den Seitenhieb zu den Strafverteidigern und Ihrer Rolle in diesem Modell verzichte ich jetzt einfach…

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Powerpoint-Karaoke

Powerpoint-Karaoke

Bei Powerpoint-Karaoke handelt es sich um einen Ableger des klassischen Karaoke, bei dem die Teilnehmer keine Liedtexte nachsingen, sondern aus dem Stegreif einen Vortrag zu ihnen vorher nicht bekannten, zufällig ausgewählten Folien halten. Diese können entweder eigens erstellt werden, oder man verwendet Folien, die man im Internet gefunden hat. Es handelt sich um ein rhetorisches, präsentatorisches Trainingsspiel mit Unterhaltungscharakter. Teilweise wird es mittlerweile auch als Improtheater- oder Theatersport-Spiel verwendet.

viaPowerpoint-Karaoke – Wikipedia.

Kann aus eigener Erfahrnung dazu sagen: Macht rcihtig Spaß! – und Versicherungsmenschen können über alles gut reden…

Veranstalter war OpenBC, der lokale Ableger von XING:

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“Herabsteigen vom Olymp der Unfehlbarkeit”

Über den Umgang mit Fehlern habe ich schon einmal geschrieben. Irgendwie scheint das Hinabsteigen vom Olymp der Unfehlbarkeit insbesondere juristisch Gebildeten schwer zu fallen. Dennoch ist es zu empfehlen – sonst fällt man irgendwann vom Olymp runter auf die Ebene der Menschen, die tagtäglich Fehler machen – und dabei gewaltig auf die Nase.

Von einem Vertriebs-Profi habe ich das Selbstverantwortungsprinzip gelernt. “Man ist immer selbst Schuld. Wenn der Kunde die Vorteile des Produktes nicht erkannt hat, dann ist nicht er zu dumm, die zu verstehen – dann ist man selbst unfähig es so zu erklären, wie es nötig wäre”. Das halte ich persönlich für einen guten Ansatz, weil er einen antreibt, ständig besser zu werden und auf die Schwächen des Gegenübers zu reagieren. Man muss nur irgendwo eine Grenze ziehen (ich mache das bei beratungsresistenten Querulanten) – sonst wird man wahnsinnig!

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Zum Wochenende: Lernt badisch!

Vielleicht kommt ja jemand im Osterurlaub auch im schönen badischen Land vorbei?

Der SWR hat selbst auch das Original online gestellt.

Hier noch der Link zum “Volagengeber”: Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

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Raucher ?

Raucher ?

Many anti-smoking ads in the past are rather gruesome with rotten body parts that terrified people. Those messages are straight forward in showing the final consequences if continue to smoke. Now these ads have gone into a different approach where they are creative and inspiring to look at. In your opinion, which is a more effective method?

via50 Most Creative Anti-Smoking Advertisements | 10Steps.SG.

Die dabei erscheindenden Bilder sind optisch sehr Ansprechend, professionell gemacht und sehr direkt. Die Meisten Machen den Zusammenhang zwischen Rauchen und Tod klar, dieses belechtet die (relativ harmlose) finanzielle Seite:

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Wie katapultiere ich mich als Selbständiger am besten aus dem Geschäft?

Wie katapultiere ich mich als Selbständiger am besten aus dem Geschäft?

Hier ein 5-Punkte Plan, insbesondere den fünften Punkt finde ich den Kracher – zumal sich der Anbieter in einem Dienstleistungsbereich bewegt der (ähnlich wie der Anwaltsmarkt) durch ein Überangebot an Dienstleistern geprägt ist.
1. Die schriftlich erklärten Spezifikationen werfe ich (mündlich) kurz vor Erbringung der Dienstleistung über den Haufen (z.B. mache ich die Schulung nur für 12 Teilnehmer anstelle 20)
2. Den dadurch genervten Einkäufer (er muss die Änderungen ja seinen internen Abnehmern schmackhaft machen) komme ich bei nachträglich aufgetretenen Problemen keinen Millimeter entgegen (“die Zusatzleistung erbringen wir nur für Direktkunden, nicht für die Pauschalkunden”).
3. Verhandlungen erschwere ich dadurch, dass es zwar Mitarbeiter als Ansprechpartner gibt, verbindliche Zusagen kann aber nur ich als Chef selbst abgeben – so dass alles eine Extrarunde drehen muss. In diesen Verhandlungen betone ich stets die große Auslastung und dass das Annehmen des Zusatzauftrages je das reinste Entgegenkommen ist. Von der Gnade mit einem Verhandeln zu dürfen ganz zu schweigen (hier Hauptargument: man hat ja über die Pauschale einen guten Preis gemacht)
4. Die Information, dass die Pauschalabnahme vorerst nicht mehr erfolgt – man aber gerne einzelne Leistungen weiterhin beziehen würde führt bei mir zu einem cholerischen Anfall. Ich erkläre die Geschäftsbeziehung für final beendet.
Der erwartete fünfte Schritt währe: Nachdem etwas Gras über die Sache gewachsen ist mache ich etwas Katzbuckeln und ein gutes Angebot um wieder ins Geschäft zu kommen.
Stattdessen: Ich schreibe an den Geschäftsführer des Kunden. Dass die Zusammenarbeit mit dem Einkäufer sich ja immer so schwierig gestaltet. Die Leistung  ja sehr gut sei (Hauptargument: räumliche Nähe!) und man diese gerne weiterhin erbringen würde. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Einkäufer lehne ich aber bereits in diesem Schreiben kategorisch ab.

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Umzug II

Das Schreiben von Artikeln funktioniert schon mal ganz gut. Etwas eingewöhnen muss ich mich halt noch in WordPress… Vielleicht noch ein anderes Theme…

Dank Matthias Klappenbach bin ich jetzt auch wieder bei www.jurablogs.com gelistet – dem Booster für meine Leserzahlen

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Umzug

Mein Blog zieht von blog.de zu einer eigenen WordPress-Installation um.

Erreichbar weiterhin unter www.gerwig.info

Der Feed ändert sich allerdings – und ich bin noch in der Lernphase, deswegen bitte ich gewisse Unsauberheiten etc. zu entschuldigen. Auf Probleme bitte am besten in den Kommentaren hinweisen…

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