Wie katapultiere ich mich als Selbständiger am besten aus dem Geschäft?
Hier ein 5-Punkte Plan, insbesondere den fünften Punkt finde ich den Kracher – zumal sich der Anbieter in einem Dienstleistungsbereich bewegt der (ähnlich wie der Anwaltsmarkt) durch ein Überangebot an Dienstleistern geprägt ist.
1. Die schriftlich erklärten Spezifikationen werfe ich (mündlich) kurz vor Erbringung der Dienstleistung über den Haufen (z.B. mache ich die Schulung nur für 12 Teilnehmer anstelle 20)
2. Den dadurch genervten Einkäufer (er muss die Änderungen ja seinen internen Abnehmern schmackhaft machen) komme ich bei nachträglich aufgetretenen Problemen keinen Millimeter entgegen (“die Zusatzleistung erbringen wir nur für Direktkunden, nicht für die Pauschalkunden”).
3. Verhandlungen erschwere ich dadurch, dass es zwar Mitarbeiter als Ansprechpartner gibt, verbindliche Zusagen kann aber nur ich als Chef selbst abgeben – so dass alles eine Extrarunde drehen muss. In diesen Verhandlungen betone ich stets die große Auslastung und dass das Annehmen des Zusatzauftrages je das reinste Entgegenkommen ist. Von der Gnade mit einem Verhandeln zu dürfen ganz zu schweigen (hier Hauptargument: man hat ja über die Pauschale einen guten Preis gemacht)
4. Die Information, dass die Pauschalabnahme vorerst nicht mehr erfolgt – man aber gerne einzelne Leistungen weiterhin beziehen würde führt bei mir zu einem cholerischen Anfall. Ich erkläre die Geschäftsbeziehung für final beendet.
Der erwartete fünfte Schritt währe: Nachdem etwas Gras über die Sache gewachsen ist mache ich etwas Katzbuckeln und ein gutes Angebot um wieder ins Geschäft zu kommen.
Stattdessen: Ich schreibe an den Geschäftsführer des Kunden. Dass die Zusammenarbeit mit dem Einkäufer sich ja immer so schwierig gestaltet. Die Leistung ja sehr gut sei (Hauptargument: räumliche Nähe!) und man diese gerne weiterhin erbringen würde. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Einkäufer lehne ich aber bereits in diesem Schreiben kategorisch ab.
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Noch’n Vorschlag:
Ich betreibe als Selbständiger anonym und unter Verletzung der Impressumspflicht in Blog.
Was soll dieser Beitrag?
Wenn sich jemand über etwas aufregt, sollte er erst einmal Luft holen, bevor man etwas veröffentlicht.
Selbst wenn dies nicht erfolgt:
Bitte, bitte, die Rechtschreibprüfung einschalten oder jemanden rüberlesen lassen, der von selbiger etwas versteht. Der Text hier ist der reinst Horror.
und noch n Vorschlag:
ich mache keine Absätze, selbst wenn ich mit numerischer Aufzählung arbeite
Die meisten Blogartikel hier sind aus meinem alten Blog übernommen – dewegen kämpfe ich immer noch etwas mit der Technik – mache mich an die Korrektur…
(P.S. ich bin selbst nicht selbständig tätig)
Kennt jemand eine gute Rechtschreibprüfung für WordPress? Ich Puliziere zwar immr in der Mittagszeit – schreiben tu ich die Artikel meist vor der Arbeit.
Zum “Was soll dieser Beitrag” – Hat schon zwei Kommentare und damit scheinbar doch einige Leser ansgesprochen
P.S. Üblicherweise würde ich auch den Dienstleister nennen mit dem ich so unzufrieden bin – aber da ich dienstlich Kunde war kann/will/darf ich den Namen nicht nennen